U.S. SEC erhebt Anklage gegen John McAfee

U.S. SEC erhebt Anklage gegen John McAfee

U.S. SEC erhebt Anklage gegen John McAfee wegen Verschiebung von ICOs

Die Börsenaufsichtsbehörde der Vereinigten Staaten, die Securities Exchange Commissions, klagte den Cybersicherheits-Softwareentwickler John McAfee an, weil er angeblich mehr als 23 Millionen Dollar im Prozess des Schillens von angeblich laut Bitcoin Evolution sieben anfänglichen Münzangeboten gemacht haben soll. Die ICOs sollen dabei angeblich 41 Millionen Dollar eingenommen haben, wobei die Hälfte dieser Einnahmen von McAfee eingesteckt wurde.

Die Anklageschrift der SEC lautete

Mindestens von November 2017 bis Februar 2018 nutzte McAfee seinen Ruhm, um mehr als 23,1 Millionen Dollar an nicht offengelegter Entschädigung zu erzielen, indem er seinen Twitter-Follower mindestens sieben Initial Coin Offerings (ICOs) empfahl.

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels hatte der Entwickler etwa eine Million Follower auf Twitter. Die Anklage lautete ebenfalls:

McAfee behauptete fälschlicherweise, ein Investor und/oder technischer Berater zu sein, als er mehrere ICOs empfahl, wodurch der Eindruck erweckt wurde, dass er diese Unternehmen überprüft hatte, dass sie von seinem technischen Fachwissen profitierten und dass er bereit war, sein eigenes Geld in die Unternehmungen zu investieren. In Wirklichkeit handelte es sich bei den Tweets von McAfee um bezahlte Beförderungen, die als unparteiische Investitionsberatung getarnt waren.

Laut der Akte bezeichnete McAfee die ICOs in der Regel als „Investitionen, durch die Investoren profitieren konnten“. In einem auf Youtube verfügbaren „Dezember 2017-Interview“-Video warnte McAfee die ICO-Investoren mit dem Hinweis, dass sie „sehr vorsichtig“ sein müssten, da es mehrere Betrüger gebe, die versuchten, von diesen Investoren zu stehlen. Die SEC behauptete, dieses Interview sei für McAfee eine Möglichkeit, seine eigenen ICO-Empfehlungen laut Bitcoin Evolution zu unterscheiden. McAfee erhielt Bitmünzen (BTC) und Äther (ETH) im Wert von mehr als 11,6 Millionen Dollar sowie weitere 11,5 Millionen Dollar in Form von beförderten Wertmarken als nicht offen gelegte Entschädigung für seine Beförderungen von sieben ICOs.

Die Klage beinhaltete auch eine Anklage gegen den ehemaligen Chief Executive Officer von Team McAfee, Jimmy Gale Watson Jr., wegen Verletzung des US-Wertpapiergesetzes in Echtzeit auf Twitter, weil er die ICOs zusammen mit McAfee versetzt hat. Watson soll McAfees Werbe- und Skalping-Pläne unterstützt haben. Er handelte Geschäfte mit ICO-Emittenten aus, bemühte sich um Beförderungen, half McAfee bei der Monetarisierung der Erlöse aus seinen Beförderungen und wies seine damalige Frau an, auf Geheiß des Emittenten ein vorgetäuschtes Interesse an einem ICO zu twittern, das McAfee beförderte.